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#1

Der Kannibale vom Sonnenberg

in Authentische Kriminalfälle aus Sachsen 21.08.2011 13:00
von Eierlegendewollmilchkeks (gelöscht)
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Der 1882 geborene Bernhard Oehme wurde vor dem Chemnitzer Schwurgericht des versuchten Giftmordes an seiner Frau bezichtigt. Seine Frau Liddy bemerkte am 2.9.1947 den außergewöhnlichen Geruch an ihrem Essen. Gott sei dank nahm sie das Essen nicht zu sich sondern nahm eine Probe und brachte es ins Chemische Untersuchungsamt. In der zeit als die Probe untersucht werden sollte ließ Frau O. die heimischen Kochtöpfe nicht mehr aus den Augen. Nur 2 Tage später, sie verließ nur einen Augenblick die Küche, stieg ihr der Geruch erneut entgegen. Erneut rührte sie das Essen nicht an. Sondern entnahm eine Probe und versteckte diese daheim. Am 10.9. wurde sie ins Amt bestellt. Bis dahin bedurfte es der Wachsamkeit. Am vormittag des 10.9. nahm sie ihre Gerstengrütze zum Aufquellen vom Herd und hüllte jenen Topf in eine Decke und stellte diesen nebens Sofa. Bevor sie sich zum Amt begab, sah sie nochmal nach der Grütze. Erneut stieg ihr der Duft in die Nase. Die 3. Probe wurde von ihr entnommen. Wenig später erfuhr sie vom Amt das bereits die erste Probe folgende Werte aufwies: Blausäure positiv. Zyankali 0,1 %. Jene Konzentration die einen Teller zur tödlichen Kost machte. Das Chemnitzer Kriminalamt wurde in kenntnis gesetzt. Das Labor untersuchte die anderen beiden Proben und beide waren mit Zyankali versetzt. Sie verließ das Amt, als ihr Mann um die Ecke kam mit einer Essensprobe. Mit diesem gemisch habe seine Frau ihm bestimmt vergiften wollen. Ein Ablenkungsnanöver von ihm? Kann schon sein da seine Probe auch positiv "bewertet" wurde. Als Herr O. zu Hause ankam, wurde er bereits von der Kripo empfangen und gleich festgenommen. Die Beamten durchsuchten seine Wohnung und fanden 2 große Gläser mit je 250 gramm Zyankali. Er würde jene Substanz zum experimentieren brauchen. Da er sich ebenfalls mit einer Essensprobe zum Labor begeben hatte, reichten die Beweise leider nicht aus um ihn Dingfest zu machen. Seine Frau hätte es ja genauso gut vorhaben können um ihren Ehegatten aus der Welt zu schaffen. Das Urteil des Schwurgerichtes lautete: Freispruch.

Oehmes grausigste Untat sollte erst noch folgen:

Am 17.1. 1948 sprachen Verwandte einer gewissen Ida Oehme bei der Chemnitzer Kripo vor. Die damals 63-jährige wäre vor 9 tagen verreist aber bis jetzt noch nicht wieder erschienen.
Der bei ihr zur untermiete wohnende Bruder Bernhard Oehme scherte sich in keinster weise um das verschwinden seiner schwester. Er klebte jediglich einen zettel mit der Aufschrift :"Wegen kankheit geschlossen" an jenen Laden den seine Schwester in der Uhlandstraße führte. Wenig später sprach er selber bei der Polizei vor, in Sorge um seine Schwester.
Bei den Beamten läuteten die Alarmglocken. Über den Giftmordversuch und den Freispruch war damals ausführlich berichtet wurde. Eine Nachfrage bei der Mordkommision ergab :"Sofort Festnehmen!!
Bernhard O. blieb in Gewahrsam. Ein Ermittlerteam durchsuchte seine Wohnung. Bei dieser durchsuchung drehte sich der Magen der Ermittler um.
Jenen Fund stellte selbst die schlimmste Befürchtung in den Schatten. Überall standen Eimer, Töpfe sowie Schüsseln mit rohen Fleischklumpen. Eine mit Blut befleckte Säge Hammer sowie einen Fleischwolf wurde sichergestellt. Es lagerten fertig angerichtete Fleischstücke die eindeutig als "Menschlicher herkunft" erwiesen werden konnten.Im Keller lagerten abgetrennte Hände & Füße, in einem Eimer befand sich der Kopf von seiner Schwester. Aufgrund der erdrückenden Beweislast mußte B. H. den Mord an seiner Schwester gestehen.

Der Verbleib von Oehme ist nicht wirklich nachzuvollziehen. Er sollte damals angeblich zu 10 jahren Zuchthaus verurteilt wurden sein. Man vermutet das er während dem absitzen seiner strafe, verstarb. Genaueres is leider unbekannt. Weitere Unterlagen zu dieser Sache sind nicht vorhanden.

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#2

RE: Der Kannibale vom Sonnenberg

in Authentische Kriminalfälle aus Sachsen 21.08.2011 15:24
von SchemHaMeforasch • Test | 1.502 Beiträge

Mich wundert hier ein wenig das der Verbleib des Kanibalen Oehme nicht geklärt ist! Immerhin ist diese Sache ja noch nicht "ganz so lange her" und geschah ja auch nicht in Kriegszeiten ( wo dies sicher nicht verwunderlich gewesen wäre ) Auch finde ich 10 Jahre Zuchthaus eine etwas zu geringe Strafe ( gerade für die damalige Zeit ) das wundert mich auch, da wir hier ja von versuchtem Mord und einem wirklichen Mord.... dann noch die Zerstückelung der Leiche....

Ist aus deinen Infos nachvollziehbar ob Oehme tatsächlich auch von den Leichenteilen gegessen hat? Kann ja auch sein, es sollte nur eine perfide Art sein die Leiche verschwinde zu lassen. Vielleicht wollte er die Leichenteile nach und nach verschwinden lassen... Wobei : "fertig angerichtete Fleischstücke" ja schon auf gewürztes/gebratenens Fleisch hin deutet.....

Und gibt es Infos ob er Kinder hatte???

Was ist mit seiner Frau Liddy geworden???

Warum eigentlich wollte er seine Frau mit Gift töten? Und warum hat er letztendlich seine Schwester dann auch getötet??? Vielleicht keine konkreten Motive..... krankes Hirn..... vielleicht Frauenhass...... man wird es nie heraus finden.....


Memento mori – Bedenke, dass du sterben musst!
zuletzt bearbeitet 21.08.2011 15:28 | nach oben springen

#3

RE: Der Kannibale vom Sonnenberg

in Authentische Kriminalfälle aus Sachsen 21.08.2011 15:48
von SchemHaMeforasch • Test | 1.502 Beiträge

Habe hier mal noch etwas gefunden was meine Frage oben, ob Bernhard Oehme das Fleisch seiner Schwester tatsächlich gegessen hat.....

Bernhard Oehme (67) hatte seine zwei Jahre jüngere Schwester erschlagen,
zerlegt und eingepökelt. In der Küche wurde eine Bouillon
aus Menschenfleisch gefunden, von der er sich ernährt habe. Herr
Oehme berichtete, im Vergleich zu anderem Fleisch finde sich geschmacklich
kein Unterschied......


Memento mori – Bedenke, dass du sterben musst!
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#4

RE: Der Kannibale vom Sonnenberg

in Authentische Kriminalfälle aus Sachsen 21.08.2011 17:50
von Eierlegendewollmilchkeks (gelöscht)
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Also was aus seiner Frau geworden ist wüsste ich auch gern, hab leider keine Ahnung.
Vier Tage nach seiner Verhaftung hat er (laut den polizei protokollen) die Beamten gebeten ihm doch ein Stück von dem Fleisch zu bringen, es muß auch nicht erst erwärmt werden, er würde es so essen!
Der Fall wurde dem Staatsanwalt übergeben und danach verliert sich die Spur zu dem Fall. Einige Insider behaupten das das Gericht den Prozess nur zum Schein inszenierte, andere behaupten jedoch anstelle der Inhaftierung hätte man ihn bereitwillig den Sowjetischen Militär überlassen. Einige Zeitzeugen wollen ihn in den von den Sowjets übernommenen konzentrationslager gesehn haben.
Ob er Kinder hatte konnte ich leider nicht in erfahrung bringen.
Da er schon insgesamt 8 Jahre im Zuchthaus saß, wegen "Falschmünzerei" und den nächsten Plan verfolgte indem er die Speisemarken zu fälschen versuchte, wollte seine Frau von diesen Plänen nix wissen. Sie würde lieber ein leben lang Mehlsuppe essen als ins Zuchthaus zu gehn. Vielleicht hat es was damit zu tun?
Man müsste im Chemnitzer "Kriminalfälle-Archiv" einblick gewinnen, das wär toll!

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#5

RE: Der Kannibale vom Sonnenberg

in Authentische Kriminalfälle aus Sachsen 22.08.2011 01:45
von SchemHaMeforasch • Test | 1.502 Beiträge

Oh ja in so einem Archiv zu stöbern wäre herrlich!

@ Sandra: Woher beziehst du eigentlich deine Informationen???. Ich orientiere mich hier gerade am Buch: "Der Frauenrumpf im Mühlenwehr" von Jens Eumann....

Habe darin noch einige pikante und äußerst abscheuliche Details gefunden, die hier einmal genannt werden sollten um das ganze Ausmaß und die Abscheulichkeit dieses Verbrechens aufzuführen und aufzuzeigen, wie krank dieser Oehme wirklich gewesen ist.....

Aus dem polizeilichen Protokolll:

" Kopf und Gliedmaßen seines Opfers habe er später zu Seife verarbeiten wollen, erzählte der Kannibale bereitwillig!"

"Als sein Hund das Blut vom Boden schleckte, sei auch er auf den Geschmack gekommen. Wie Oehme angab, hatter er größere Mengen des Fleisches, darunter Herz, Leber, Nieren und sechs Pfund Rippenfleisch bereits verzehrt - gemeinsam mit dem Hund!"

" Den Großteil des restlichen Fleisches habe er teils gekocht, teils eingepökelt. Andere Teile der Schwester hatte er kurzerhand durch den Fleischwolf gedreht"

"Bei Verwandten haber er sich unter einem Vorwand noch Einweckgläser borgen wollen, um länger haltbare Portionen einzukochen!"

Foto: Uhlandstraße 25 in Chemnitz Sonnenberg heute:

Angefügte Bilder:
100_3112.jpg

Memento mori – Bedenke, dass du sterben musst!
zuletzt bearbeitet 22.08.2011 01:56 | nach oben springen

#6

RE: Der Kannibale vom Sonnenberg

in Authentische Kriminalfälle aus Sachsen 22.08.2011 10:47
von Eierlegendewollmilchkeks (gelöscht)
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@ Tini: Nehme die Infos hauptsächlich aus dem Buch das du auch hast :)
Melanie und ich waren mal dort an dem Haus, sehr Atemberaubend das ganze, inkl, Gänsehaut!

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#7

RE: Der Kannibale vom Sonnenberg

in Authentische Kriminalfälle aus Sachsen 22.08.2011 14:49
von SchemHaMeforasch • Test | 1.502 Beiträge

@ Sandra: Wow wirklich??? Das ist ja heavy! Und steht es tatsächlich leer, so wie man auf den Bildern vermuten könnte???

Ist euer Besuch schon länger her????

Ich habe leider kein Foto von Bernhard Oehme gefunden online.... im Buch ist ja eins.... Ich werde das vielleicht mal einscannen.....


Memento mori – Bedenke, dass du sterben musst!
zuletzt bearbeitet 22.08.2011 14:50 | nach oben springen

#8

RE: Der Kannibale vom Sonnenberg

in Authentische Kriminalfälle aus Sachsen 22.08.2011 20:22
von Eierlegendewollmilchkeks (gelöscht)
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Also wir waren ca. 2008 dort. Mela & ich sind überein gekomm das dieses Bild von dir ja noch recht schick aussieht, wir haben es anders in erinnerung.
Es steht definitiv leer das Haus.
Hmm hab auch nur das eine Bild (bzw. 3).

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#9

RE: Der Kannibale vom Sonnenberg

in Authentische Kriminalfälle aus Sachsen 06.02.2016 10:32
von Shana
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